Irgendeiner in dem Genre muss doch Liebe spreaden...
Das ist Max aus dem Schoß der Kolchose, ein friedliebender Zeitgenosse, der dem Kapital bei der Vermarktung der Rebellion zur Hand geht. Was mach ich? Ich nicke meinen Popo, ich schüttel mein Haar für Dich.
Am Ende dürfen wir sogar mit Dir im Duett mit ihm mitsingen. München ist Joy Denalene an diesem Abend und liest den Text ab, kommt her, kommt näher. Und mit der Liebe innerhalb des Auditoriums ist das dann so eine Sache, wenn wir uns aneinder festhalten sollen. Ein Unterfangen, dass sich zwischen deutschen Konzertbesuchern, die sich nicht kennen, als schwierig herausstellt. Dies ist halt nicht Afrika. Dies ist nichteinmal ein Gospelchor-Wochenende.
Irgendwie klingt das alles jetzt wie eine Kritik, dabei habe ich es furchtbar genossen, einen Abend mit Stuttgarter Jungs zu verbringen.